Einleitung

So schnell verging ein ganzes Jahr
und heute steh ich erstmals da
und muss die schwere Bürde tragen
die Kirmes zu beklagen.
Ich stehe hier an diesem Ort
aus einem Grund: Bim ist fort!
Ein hartes Wahlverfahren musst ich überstehen,
dass ich heute darf als Papst zur Kirmes gehen.
In einer Runde saßen wir mit vielen Mannen
und trugen eine Liste von Eigenschaften zusammen:
sportlich, fleißig, redegewandt,
gutaussehend, mit schnellem Verstand,
zuverlässig und auch treu,
ehrlich und nicht menschenscheu,
hilfsbereit und sehr entschlossen
und beim Vortragen nicht zu besoffen,
kreativ und sehr spontan,
flexibel und auch sehr erfahr´n,
selbstbewusst und attraktiv
und beim Sprüche klopfen innovativ,
gebildet und auch sehr sozial,
denn alles andre wär fatal.
Am besten wär nen Perfektionist,
der höflich und respektvoll ist,
jemand der mit stolz sich Kirmesbursche nennt
und noch dazu ist sehr intelligent.
Doch zum Glück sind das die Sachen,
die jeden Pustleber ausmachen!
Und darum steh ich heute hier,
als schlechtester in Schere, Stein, Papier.
Und bin in diesem Jahr von hohem Rang,
mit einem Namen von edlem Klang:
Papst der Pustleber Kimerszünfte
man nennt mich F*tzfistus der Fünfte!
In diesem meinem ersten Jahr,
steh ich nicht alleine da,
denn zur heutigen Beerdigung, ihr sehts ja schon:
versammeln sich die großen, vieler Nation´!
Denn zur Kirmes es ja üblich ist,
das man begräbt jeden Zwist
und so heute auch in Frieden saufen
viele Staatsoberhäupter, als bunter Haufen.
Vielleicht wärs auch im echten Leben,
für die Regierungen ein gutes Streben,
statt sich auf Twitter zu echovieren,
sich mal zu treffen um zu bieren.
Mit guten Beispiel gehen wir heut voran
und saufen uns nen Buckel an.
Bevor wir die Kirmes nun zu Grabe tragen,
lasst mich euch vorher ganz schnell sagen,
was in diesem Kirmesjahr,
bei uns im Örtchen Phase war!
Und wer absolut kein‘ Spaß versteht,
für den ist ‘s besser, wenn er geht.
An alle ander‘n: Bleibt noch hier,
und trinkt vom Pustleber Bier!

Immer die selben

Die Kirmeszeitung in diesem Jahr,
beginnt mit einem alten Star!
Denn über 10 Jahre und zwar am Stück,
trägt er schon bei zum Kirmesglück.
Ne Dekade in der Kirmeszeitung zu stehen,
dafür muss man nen besondren Lebensweg gehen.
Es geht um den besten DJ auf der Welt,
der sich auch heute auf die Bühne stellt..
Ein Mann, den man im Dorf nicht missen will,
denn sonst wärs oftmals viel zu still.
Ihr wisst, von Schalko Müntzel ist die red,
der hier auch irgendwo im Saale steht.
Der 10 Jahre am Stück schon knackte
und dafür noch kein Lob einsackte.
Ich weiß auch schon wie man das nennt:
nämlich ein biehmansches Talent!
Denn in jeder Zeitung die ich so fand,
Dirk Biehmann drinne stand.
Doch um ihn solls jetzt nicht weiter gehn,
er wird sicher nochmal drinne stehen.
Doch Schalko will sich nicht blamieren
und tut den Zeitungsaufftritt zu forcieren.
So auch schon vor ein paar Jahren,
als er begann sein Wlan hochzufahren.
Dem Ding nen Namen zu geben war nicht hart
und so war´s Pussynet am Start!
Ob es immernoch so heißt kann er euch am besten sagen ,
doch tut er uns schon wieder mit Erotik plagen
und diesmal wollt er mehr Reichweite
und nutzte dafür die Whatsappseite,
wo man ‘nen Status einstellen kann
und an den kommt dann auch jeder ran.
Also ein Video beispielweise,
das jeder Kontakt sieht, sonne Scheiße!
Denn was bei Schalko Whatsappstatus war,
hatte ne 18ner FSK!
Mit wenig Kleidung und sehr viel Haut,
war der Status sehr versaut.
Wie das den Weg auf Schalkos Handy fand,
ist sicher auch zu hoch für seinen Verstand
und war er sicher selbst verwirrt
wie sich das Filmchen dorthin verirrt.
Doch Schalko lass dir eins mal sagen,
wir alle tun uns mit der Technik plagen!
Doch was sich ähnlich schwer erklären lässt,
ist die Story vom Tischtennisfest,
denn dort bei einem Dorfturnier
gab’s Mannschaften von jeweils vier.
Es spielten auch mal zwei gegen zwei
und dort war Schalko mit dabei!
Und wenn man im Tischtennis im Doppel spielt,
man immer im Wechsel nach dem Balle zielt.
Wenn auch sonst alles wie immer ist,
gabs bei Schalkos Taktik noch ‘nen Twist.
Am Anfang lief noch alles glatt
und dann hatte er das Stehen satt!
Denn wie nen Rambock holte er Schwung
und setzte an zu seinem Sprung.
So stand er nun, auf der Gegenseite,
doch suchte dort kein Feind das Weite
und schon lag ihm nen Fluch im Munde,
denn er holte er kein Punkt in dieser Runde.
Wiedermal war die Verwirrung groß:
Was ist denn mit Schalko los?
Und die Antwort auf diese Frage,
kennt nur eine, wenn ichs euch sage.
Denn was Meike über Schalko weiß,
ist vermutlich jeder Scheiß.
Denn an was anderes, als ihren Mann,
sie scheinbar auch nicht denken kann.
So war das auch vor ein’ger Zeit,
als sie zur Kfz-Zulassung eilt.
Dort angekommen musst’ ihr Kennzeichen.
einem mit Wunschbuchstaben weichen
und wie bei den meisten ist ein Brauch,
wollte sie es eben auch.
Ihre Initialien gab sie an
und kurz drauf kam sie schon dran,
um ihr Wunschkennzeichen anzusehen
und blieb sofort verwundert stehen.
Denn was auf dem Teil dort stand,
war ihr zwar wohlbekannt,
auch wenn man sie in ihrer Nähe find,
die Initialien S und M nicht die ihren sind.
Als sie das Kennzeichen machte,
sie wohl nur an ihren Schalko dachte.
So siehst du Schalko, bei all deim’ Mist,
was für ein denkwürdiger Mann du bist!
Und so hoffe ich fürs nächste Jahr,
das du bist dann wieder da,
mit ‘nem Auftritt in einem Text
und dich nicht das ganze Jahr versteckst.
Und die Moral von der Geschicht:
Schalko bleib wie du bist!

Weder vor noch zurück

Bei uns gibt es ‘ne Tradition,
die meisten von euch kennen sie schon.
Wer aktiv ist, in diesem Verein,
der kommt in die Zeitung nicht mit rein
und das ist auch der Grund,
warum es intern geht ziemlich rund.
Man muss sich um die Zeitung keine sorgen machen,
drum tut man ganz viele dumme Sachen.
Und Unfug bauen fällt uns nicht schwer,
der ein oder andere baut vielleicht mal mehr
und deswegen ist es ziemlicher Mist,
wenn ein solcher nicht mehr aktiv ist.
Denn damit tut er mir ‘ne Freude
und um so einen geht es heute.
Im Frühling ging es schon los,
von ‘ner Hochzeit war das Gerede groß.
Ein Typ aus dem Ort, ihr kennt ihn bestimmt,
vorallem weil er sich den Bart nicht trimmt.
Bei seinem Freundeskreis ist’s zu erraten,
das diese einen Jungesellenabschied starten.
Nach Düsseldorf führte sie die Fahrt
und Borian Westwald war mit am Start.
Die Zugfahrt ging noch ein paar Stunden,
da machten sie sich schon ‘nen bunten.
Und zum besseren Transport,
war ‘nen Einkaufswagen mit vor Ort.
Mit soviel Kästen drauf wie passen
und auch Schnaps gab es in Massen
und als die Türen zischten an ihrem Ziel,
hatten sie schon getrunken, viel zu viel.
Was das nächste Ziel nun sei?
Natürlich eine Brauerei!
Als sie aus ihrem Zuge stiegen
begonnen sie den Wagen zum Fahrstuhl zu schieben.
Mit dem Wagen und noch 4 Mannen,
ging der Fahrstuhl dann von dannen.
Im Fahrstuhl tat man singen, tanzen und auch lachen,
bestimmt auch ein paar Faxen machen.
So hüpften sie auch viel,
im Glauben der Fahrstuhl sei stabil.
Wer Fahrstuhl fährt der kennt das Schild:
“Bei 8 Mann ist das Teil hier überfüllt!”
und wer Filme mag der hat auch schon gesehen,
wie Fahrstühle rasant in die Tiefe gehn .
Da das Leben aber weder Film noch Fernsehn ist,
ist das natürlich kompletter Mist!
Denn reißen tut da erstmal nichts,
auf Grund eines massiven Übergewichts,
sich dann erstmal nur Bremsen einschalten
und was die tun: naja sie halten!
Doch mit vier Mann und nem vollen Einkaufswagen,
ist das Maximalgewicht noch nicht zu schlagen.
Doch wenn kräftige Männer auch noch springen,
sie die Belastung rasant in die Höhe bringen
und so gabs auf halber Strecke einen Knall
und zwar nicht von der Mauer vom Schall.
Im Gegenteil war die Geschwindigkeit weg, bis auf den letzten Rest!
Die vier merkten schon: wir stecken Fest!
Und hier fällt nun auch der Name von dem Stück,
ging es ja weder vor noch zurück.
Doch um alle viere kann es nicht gehen,
soll ja in dieser Geschichte Herr Westwald im Vordergrund stehen.
Und man weiß, wenn man Borian kennt,
dass er keinen Grund zu meckern verpennt!
So lag ihm in dieser Sekunde,
schon so mancher Fluch im Munde.
So weit so normal, zumindest bisher,
doch fällt das warten ziemlich schwer,
wenn man ‘nen Brauereitermin hat und auch noch Brand
und der ganze Alk im Zug bereits verschwand!
Doch der eigentliche Tiefpunkt kommt im nächsten Satz,
denn in einer Blase ist nur begrenzt viel Platz
und Toiletten gab’s im Fahrstuhl nicht
und die Bude war noch immer dicht.
Drum tat er nur in eine Ecke weichen
und warnte den Rest: platz da, ich muss seichen
und wer Borian kennt: er ist ein Mann der Taten.
Darum auch alle schnell von ihm zurücke traten
und schon plätscherte es im Fahrstuhlraum
vielleicht ganz flüssig vielleicht mit Schaum.
Auf engsten Raum vier starke Männer,
mit dem was grad dazu kam, war der Geruch wohl nicht der Renner.
Doch zumindest saßen sie nicht ewig fest,
nach ‘ner Weile bewegte sich der Fahrstuhl auch den Rest.
Der Techniker in der Not ein Held,
hatte den Fahrstuhl wieder auf bewegungsfähig gestellt.
Und als die Tür aufging, bekam er fast ‘nen Schock,
fuhr ihm die Luft doch ins Gesicht als wär’s nen Stock!
Nett sprach er: So ein mist,
ich weiß ja das festsitzen nichts schönes ist!
Doch bei den vier Typen mit ihrem Einkaufswagen,
wusst er wohl nicht was er noch sollt sagen
und als Wesse loslegte, war der Typ echt kein Gewinner.
Du hast doch keine Ahnung du Spinner!
fuhr Borian den Techniker an.
Der Typ dachte schon er ist jetzt dran
und so ging es dann auch weiter.
Der Techniker merkte schon: Borian ist ein Streiter.
Doch die Säufer verzogen sich schon bald,
war doch in ‘ner Brauerei der nächste Halt.
Das Ende der Geschichte ist jetzt nah,
denn was auf dem Junggesellenabschied noch geschah ,
bleibt hier jetzt auf der Strecke,
nicht das ich bei jemanden noch Erinnerungen wecke.
Und die Moral von der Geschicht,
springe in nem Fahrstuhl nicht,
denn wenn du feststeckst und ‘s nicht vorwärtsgeht,
der Fahrstuhl also gänzlich steht,
gibts Toiletten in den Teilen nur selten
und bei Glastüren auch Anstandsregeln gelten!

In fremden Betten

In dieser Geschichte zeigt ein Mann,
dass er auch im Alter feiern kann!
Und Schalko lehn dich ruhig zurück,
jetzt bist du nicht der Star in diesen Stück.
Denn von der Köche Meister ist die red,
‘nem wahren Party-Kochgerät.
Herr von Maggi und auch Knorr,
ich stell euch Conny Breier vor!
Und auch wenn seine Küche nur zu loben ist,
spielt sie keine Rolle in der Geschicht’.
Denn Conny, müsst ihr wissen,
lässt auch keine Party missen.
So hat es sich auch zugetragen,
dass er bei Tottelpickers ward geladen.
Ein nachgeholter Polterabend war dort Phase
und so erwachte Connys Bierdurst aus der Stase!
Was an diesem Abend echt geschah,
weiß ich nicht ich war nicht da,
doch der O-Ton der Geschicht,
auch wirklich und wahrhaftig Wahrheit ist.
Und so ergab es sich das Conny,
Hülsen leerte wie sonst nur Clyde und Bonnie.
Und das das so war, da schwör ich drauf,
ich kenn ja schon den weiteren Verlauf
und ohne Blutalk von zig Promille,
ergibt der Rest kein’ Sinn beim besten Wille.
Drum also Conny trank und trank
und förmlich im Alkohol versank.
Versank die Sonne auch am Himmel,
unbemerkt vom Kneipengewimmel.
Doch wurd die fortgeschrittene Stunde wohl realisiert
und mit vielen Schnäpsen zelebriert.
In einem Partyzelt waren die Gäste,
voll zugange mit dem Feste
Während nebenan im Haus hinter ‘ner Wand,
sich der Toilettenraum befand.
Und trank man zu viele, von den Hellen,
ging man dort nen Strahl in die Ecke stellen.
So auch Conny unser Star,
spät abends auf diesem Wege war.
Und wie´s meistens ist, auch anderswo
war in diesem Hause nicht nur ein Klo.
In vielen Räumen wohnte wer,
da fällt die Wegfindung auch gleich sehr schwer.
So Conny also durch das Hause irrte
und ihm der Alkohol im Kopf rummschwirrte.
Kam ein Gedanke von Dringlichkeit daher:
Ich muss ins Bett, ich kann nicht mehr!
So zog er dann durch Flur und Gang,
im festen Griff vom Schlafenszwang.
Hier ein Schnarchen, da ein Stöhnen,
als wollten volle Betten ihn verhöhnen.
Dann kam ‘ne Tür, die war halb offen,
mit nem leeren Bett, ins Schwarze getroffen.
So ging er rein, an der Tür vorbei
und stieß beinah aus ‘nen Freudenschrei!
Und merkt nicht das sich ein Feenaufkleber über die Türe zieht,
wie man es bei Erwachsenen nur selten sieht.
Auch das andere Zimmerdekor,
stellt man sich bei Volljährigen anders vor.
Doch sah er keinen liegen, in diesem Bette
und so wurde Conny Herr dieser Schlafstätte.
Als er in dem Bette lag, im Kinderzimmer,
wurd es kurz drauf noch etwas schlimmer.
Denn Müde war er ging zur Ruh
und deckte seine Wampe zu.
Seelig ruhen im besten Willen,
um sein Schlafverlang zu stillen.
Und so schlief er auch, wie ein Kind,
nicht ahnend, dass Betten oft vergeben sind.
An dieser Stelle kurz Respekt,
das in Conny noch ein Trinker steckt.
Denn beim Feiern früher schlafen zu gehn,
als ein Kind von grad mal Zehn.
Einen Sprint nennt man das im Sport,
doch viel gerannt wurde nicht an diesem Ort.
Und als Conny also ruhte, auf elegante Art,
war das Kind wohl immer noch am Start.
Und als sie wollte schlafen gehen,
sah man sie kurz darauf vor Ilke stehen.
Diese kannte das Mädel zwar nicht,
doch verlieh dies ihren Worten nicht weniger Gewicht.
Denn Connys verschwinden wurde wohl realisiert,
doch hatte man sich lieber weiter bebiert.
Ein “da liegt nen Onkel” reichte schon
und Ilke überkam der Ehe Lohn.
Also ging sie los um ihren Mann zu wecken,
welcher noch immer ruhte, in vielen Decken.
Was dann geschah kann ich selbst kaum glauben,
Conny reichte es wohl nicht nur das Bett zu rauben,
denn 20 Euro sollten dies schaffen aus der Welt,
unter der Bedingung das er das Bett behält!
Nächsten mal bleibst du besser still,
vorallem wenn ein Kind sein Bettchen will.
Zurück bei den Gästen ein paar Sprüche kassiert,
war doch der häufigste : “Ist es schon wieder passiert?”
Und der Geschicht Moral besteht darin,
seid ihr das nächste mal so richtig hin,
zieht ‘nen strich und ruht euch aus,
doch macht das bestens bei euch zu Haus!

Kleinanzeigen

Einer meiner Söhne brauchte für die Kirmes 2016 ein möglichst hässliches
Kleidungsstück. Ich gab ihm ein altes, unansehnliches Nachthemd nur um eine
Ausrede zu haben, es auf dem Heimweg selbst tragen zu dürfen.
-gez.: Milgrun “die Rächerin der Nacht” Viel

Das wir uns nicht um unseren Besitz sorgen kann keiner behaupten. So verstärkten
wir beispielsweise extra die Bühne für einen Auftritt von RoHbias Rohspatz, aus
Angst danach keine Bühne mehr zu besitzen.
-gez.: SV Eintracht Wipperdorf

Muss mit 60 Jahren immer noch aufpassen das meine Mutter nicht zuviel trinkt und
dann die Bude vollbricht.
-gez.: Klargitta “so fit wollen wir alle im Alter sein” Klerfling

Deine Probleme hätte ich gern Meike. Meine Initialien darf man mittlerweile nicht
einmal mehr auf ein Kennzeichen drucken. Hoffentlich lässt mich die Polizei in
Ruhe.
-gez.: Ine “Möchtegern-Terroristin” Spaß

Da unsere Spiesekammer zu gut gesichert ist, brechen die Mäuse mittlerweiele bei
uns ins Auto ein. Nach diversen Mausefallen haben wir alle 5 fassen können.
Künftig wohl kein Fruchtzucker mehr im Handschuhfach.
-gez.: “Mäuseschreck” Ferner und Sigritte Viel

Weil Hunde sehr empfindsame Wesen sind, mach ich meinen Musik an, damit sie
sich nicht einsam fühlen. Allerdings nur gute Musik und keinen Schund!
-gez.: Benz “der Tierliebhaber” Bosebach

Kaufte meiner Enkelin für die Schule ein Pickup-Chili. Ihr war dies wohl zu scharf.
Zugegeben der Warnhinweis “ab 16″ hätte mich stutzig machen sollen.
-gez.: Bevelin “Weiß was sie kauft” Briegel

Als der DJ zum Sportfest AC/DC auflegte war es wie immer um mich geschehen.
Um dies richtig auskosten zu können, fuhr ich prompt mit meinem Fahrrad nach
Hause um meine beiden Holzgitarren zu holen. Das ich auf dem Weg zurück zum
Sportplatz von der Polizei angehalten wurde passt da ganz gut zu meinem
Rockerlifestyle.
-gez.: Klarsten “Gleichstrom” Klimmerman

Keine Ahnung wo Klarsten mit diesen Gitarren bleibt.
-gez.: Schalko “Welchseltrom” Müntzel

Das sich die jungen Männer im Dorf sowieso schon immer betrinken reicht uns nicht.
Deswegen sind wir zum Polteraben von Sparcel und Spelanie Spöhn alle 15 min
rumgegangen und haben den Gästen den Schnaps vor den Latz getragen. Das wir
dafür mit ganz vielen halbnackten Männern auf der Tanzfläche belohnt wurden ist
natürlich eine andere Geschichte.
-gez.: “Die Schnapsfeen” Meime Mimomemus und Schnapsdrea Wohlhase

Haben am Morgen nach besagten Polterabend unseren Sohn auf dem Trittstein
gefunden. Scheinbar waren sowohl Schlüssel als auch Klingel ein zu großes
Hindernis für ihn.
-gez.: “Die stolzen Eltern” Sagmal und Balf Boch

Eigentlich wollte ich nur Sanitäter werden um Leuten zu helfen. Als dann beim
Konzert dieser Bursche auf unserer Liege aus dem Scheintot erwacht, uns anfährt wo
denn seine Becher wären und prompt zum nächsten Bierstand geht, war ich doch
etwas entsetzt.
-gez.: ein Sanitäter bei einem Broilers-Konzert

Hab nie Ruhe vor den ganzen Leuten die ich kenne. Neulich habe ich mich
beispielsweise so sehr beim Bäcker verquatscht, dass ich glatt meinen gesammten
Einkaufswagen vergessen hab. Zum Glück wurde ich zu Hause daran erinnert, dass
ich ja eigentlich Einkaufen und nicht “socializen” war.
-gez.: Nörg “holt den Einkaufswagen gern beim zweiten Mal” Niehmann

Konnte es nicht lassen, mich beim Walpurgisfeuer als Teufel zu verkleiden und
jedem ins Gesicht zu sagen “der Teufel ist ne Drecksau”.
-gez.: Schalko “die Drecksau” Müntzel

Bin beim Kreuzworträtzeln der Meinung gewesen, dass das lateinische Wort für Fall
Phallus sei. Wie Meike an Schalko denkt, denk ich scheinbar auch immer nur an eine
Sache.
-gez.: Klargitta “mein Mann arbeitet hart” Klerfling

Zur Freude aller Nachbarn habe ich die Weihnachtsbeleuchtung derart kompliziert in
unseren Baum eingearbeitet, dass ich sie nicht mehr entfernen kann. Somit kann man
das “singende, klingende Bäumchen” nun ganzjährig im Künstlerviertel bestaunen.
-gez.: Schalko “der Alleinunterhalter” Müntzel

Kinder erziehen ist schwer. Und ich muss es ja wissen! Da gibt man sich schon alle
Mühe und meine undankbare Tochter sperrt mich trotzdem früh’s um 6 für 5 stunden
in der Waschküche ein.
-gez.: Milgrun “die Geduld in Person” Viel

Schluss

So liebe Leute, die Kirmes ist jetzt aus,
obwohl wir noch lange nicht gehen nach Haus.
Ich hoffe ihr konntet ein wenig lachen,
und macht bitte weiter so dumme Sachen!
So lasset uns beten:
Vater Wirt, der Du bist in der Kneipe,
geheiligt werde dein Bier,
das Du empfangen von der Brauerei,
welches gelitten unter
dem Schaukeln des Bierwagens.
Sitzest zur Rechten des Kutschers.
Von Dir wird es kommen,
um zu strömen in unsere durstigen Kehlen.
Und führe uns nicht in Versuchung
nach Hause zu gehen,
sondern erlöse uns von den Weibern
und vergiss uns unsere Schulden,
wie auch wir vergessen unsere Gelder.
So lasset uns Weitersaufen in Seeligkeit,
bis in alle Ewigkeit.
-
Nun gehet hin in Frieden:
Der Hutmacher behüte euch,
der Scheffeldrescher dresche euch,
der Kneiper kneipe euch,
der Schirmmacher beschirme euch,
der Arbeitgeber schone euch,
der Hund hebe sein Bein über euch
und sei Euch gnädig.
Und der Alkoholrausch,
der größer ist als jede Vernunft,
gebe euch ewigen Frieden.
-
Amen!
Der Gemeinde ist noch bekannt zu geben:
Die Kollekte, welche jetzt gesammelt wird,
dient zur weiteren Verdünnung des Blutes
in den Adern der Kirmesburschen!

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