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Einleitung

 

So schnell verging ein ganzes Jahr,

und schon steh ich wieder da,

und muss die schwere Bürde tragen,

einen Toten zu beklagen.

Diesmal ist es, aus Verseh’n,

ein ahnungsloser Kapitän,

der heute schreibt sein Schlusskapitel.

Da half‘ ihm auch nicht Rang und Titel.

Denn willst du wem am Ufer winken,

solltest du nicht vorher trinken.

Sonst kann man, für ein simples Grüßen,

mit 500 Millionen büßen…

Na wenigstens blieb, hier im Ort,

der Käpt’n bis zum Schluss an Bord,

und macht sich nicht als erster nass.

Das ist ja schließlich auch schon was.

Bevor wir die Kirmes zu Grabe tragen,

lasst mir vorher noch schnell sagen,

was in diesem Kirmesjahr,

bei uns im Örtchen Phase war.

Wer absolut keinen Spaß versteht,

für den ist ’s besser wenn er geht.

An alle and’ren: Bleibt noch hier,

und trinkt noch vom Pustleber Bier!

 

Sympathiesuizid

 

Wie oft beginnen wir auch heute,

mit einem der gewissen Leute,

die regelmäßig lust’ge Sachen,

für uns’re Kirmeszeitung machen.

Ich meine Biegels gute Ädith,

über die man hier gern redet.

Im letzten Jahr zum Kirmesmontag,

plante sie nämlich ein Totschlag!

Nebst Vierbeinern gibt es bei Biegel,

in großer Zahl nämlich Geflügel.

Hennen – eine ganze Schar,

und gleich zwei Gockel – wunderbar!

Wunderbar? Das sollt man meinen,

doch Ädith wollt‘ viel lieber einen.

Denn eh‘ ein Huhn dort wird zu alt,

nimmt sie ihm ‘s Leben – mit Gewalt.

Das geht dann schnell: Erst wird gesichtet,

und dann noch vor Ort hingerichtet.

So sollte ihr dies‘ Jahr vor allem,

der alte Hahn zum Opfer fallen.

Denn alte Gockel auf dem Hof,

die findet nicht nur Ädith doof.

Ägon, Buwe, Ävelin,

konnten das zwar nicht versteh’n,

doch hat sie mal den Mordblick drauf,

hält sie wohl kein Mensch mehr auf.

Ihr Ein-Mann-Montag-Mordkomplott,

führte sie also zum Schafott.

Und dort schwang sie, mit kalter Mine,

das Beil zum Hals, statt Guillotine.

Dumm war: Auch Hahn 2 wurd‘ Zeuge,

der abscheulichen Horrorfilmfolge.

Zwar würd‘ manch einer wohl verzücken,

allein ‘nen Harem zu beglücken,

doch statt der jungen Hennen picken,

hört‘ er die Lebensuhr laut ticken.

Denn ahnte er jetzt: Nicht mehr lang,

und Ädith knüpft auch mir den Strang.

Noch bin ich gängig und nicht alt.

Weg hier, sonst macht die mich kalt!

Plan war gemacht, doch schon den Start,

stoppte ein Zaun aus Maschendraht.

Doch im Geist Ädiths scharfe Klinge,

dacht‘ er: „Scheiß drauf, Mann, ich springe!“

Und der Gedanke an den Tod,

ist wohl ein Helfer in der Not.

Denn mit dem Mut der Verzweiflung,

um zu flüchten vor dem Morde,

vollführte er nun einen Sprung,

für ‘s “Guinnessbuch der Huhnrekorde“!

Das Hindernis nun hinter sich,

stand er im Garten, und freute sich nicht!

Denn leider war sein Wahnsinnssatz,

kurz drauf schon wieder für die Katz‘.

Er war zwar weiß, doch wurd‘ er blasser,

denn vor ihm war ein „großes Wasser“.

Ihr ahnt es schon und wisst es gleich:

Er stand vor Biegels Zierfischteich.

Und Wasser ist was von den Sachen,

wo wenig‘ Federviecher lachen.

Denn bist du auch ein weißer Hahn,

bist du nicht Taube – und nicht Schwan!

Du kannst vielleicht ‘nen Zaun erklimmen,

doch nicht recht fliegen und nicht schwimmen!

Das hatte er wohl nicht kapiert,

und war leicht übermotiviert,

lief an, sprang ab und schlug die Schwingen,

doch all das half ihm nicht beim Springen.

Er taucht‘ mit Kopfsprung in die Flut.

Die Haltungsnoten war’n auch gut…

Doch trotzdem musst‘ er Wasser schlucken,

und trieb, kurz drauf, im Teich mit Zucken.

Zeitgleich und Stunden nach dem Mord,

ging Ädith mal zum Hühnerhort.

Sie blickte in den Stall hinein…

„Hennen relaxt und ganz allein?!

Wo ist denn jetzt der weiße Hahn?

Hab ich den auch gekillt, im Wahn?“

Da kam vom Garten ‘ne gewisse,

chaotische Geräuschkulisse.

Sie folgte den bizarren Tönen,

und sah den Hahn im Wasser stöhnen.

Mit Mennys Kescher in der Hand,

zog sie den Selbstmörder an Land,

und war sofort auf allen Vieren,

um ihn zu reanimieren.

Doch er, trotz Schütteln und trotz Klopfen,

warf Blasen und spie Wassertropfen.

Die Augen standen raus, verdreht.

– Ein Jammerbild vorm Blumenbeet.

Doch trotz der offensichtlichen Qual,

dacht‘ Ädith: „Ach, der geht noch mal!“,

wickelte das arme Tier,

ehrlos in TA-Papier,

und stopfte ihn – oh Schreck, oh Graus –

unter die Heizung, vorn im Haus!

Doch Ädiths Hoffnung auf die Wende,

verlängerte wohl nur sein Ende.

Denn trocknete zwar sein Gefieder,

die Lebensgeister kam‘ nie wieder…

Und seither hörte man noch nie,

auf Biegels Hof „Kikeriki“.

Und die Moral von der Geschicht‘:

Schlachte deine Tiere nicht,

wenn Artgenossen sind zugegen.

– Es könnt‘ zum Suizid anregen.

 

Geschlechtertrennung

 

Um Kirmesstorys einzuleiern,

dienen gern Geburtstagsfeiern.

Denn dort sind nette Leut’ im Spiel.

Man konsumiert im großen Stil,

führt Gespräche – legendäre,

in entspannter Atmosphäre.

Ein Tag, fast so hervorzuheben,

wie die Kirmes in Pustleben!

Wie hier, ist es auch immer schön,

am Ehrentag von Kachim Föhn.

Da lief es dies‘ Jahr wie erwartet.

Der Standardablauf war gestartet:

Es wurd’ gegessen und gescherzt,

Wein und Biere ausgemerzt,

bis schließlich, lieber früh als spät,

dann harter Alk gen Schädel geht.

Und dabei kommt man ja, im Reden,

oft auf int’ressante Themen.

Zu Beginn, bei klar’m Verstand,

sind manche davon zu pikant,

oder man schämt sich erst vielleicht.

Ein Beispiel dafür hört ihr gleich.

Und das entsprang, den kennt wohl jeder,

Morbert Micodemus‘ Feder.

Vor Tagen nämlich, bei ihm heim,

stellte sich ein Nachwuchs ein.

Und der war flauschig, klein, mit Tatzen:

Zwei prägefrische Mini-Katzen!

Doch diese hatten – das war dumm -

für Morbert ein Mysterium.

Beim Thema der “Geschlechtertrennung”,

hat er nämlich wenig Kennung.

Drum lautete, an diesem Tage,

seine Millionen-Euro-Frage,

wie man, um alles in der Welt,

bei Katzen Mann und Frau feststellt…

Der Satz war ausgesprochen kaum,

da wurde ‘s erstmal still im Raum.

Das war nun eine von den Sachen,

die wenigen zu schaffen machen.

Niemand ist hier aufgeschmissen,

mit Anatomie-Basiswissen.

Drum kam: „Du willst uns doch verarschen!

Du sprichst von Katzen, nicht von Barschen!

Du guckst zwischen die Hinterbeine,

den Schwanz heben die oft alleine!“

„Das weiß ich selbst; bin nicht bescheuert!“,

hat Morbert da wohl noch beteuert.

Doch leider fand er bei den Tieren,

nichts, um sie zu diff’renzieren.

Kachim, das Geburtstagskind,

dachte langsam wohl, er spinnt.

Doch, um Morbert nicht, für eben,

der Lächerlichkeit preiszugeben,

ihn quasi vor sich selbst zu schützen,

sollte ein simpler Vorschlag nützen:

„Dann bring die Viecher morgen mit,

und ich schau da in den Schritt!“

– So Kachims sehr charmante Worte.

Damit war ’s gut und es gab Torte.

Gut rausgekommen aus der Nummer?

Nein, Morbert hatte großen Kummer!

Und schüttete aus Überdruss,

 bald Alkohol im Überfluss.

Nur, dass sich dadurch nie einstellt,

dass man mal die Klappe hält.

Drum tat er weiter alle trietzen,

wegen der Scheiße mit den Mietzen.

Als würd’ die Frage nach der’n Glocken,

die Apokalypse stoppen…

Es musste jetzt ‘ne Lösung her;

nebensächlich wie und wer!

Der Plan stand schnell, wie sollt ‘s auch sein,

jemand muss mit Morbert heim.

Die Wahl fiel, als Support für ihn,

auf Beiers Tochter, die Tristin.

Denn sie kann, trotz 14 Lenzen,

schon sicher das Geschlecht abgrenzen.

Einzig wurd’ dabei, von Morbert,

die sichere Rückkehr gefordert.

Ein junges Mädel, nachts allein,

muss nämlich nun nicht wirklich sein.

Jedoch, der beste Bodyguard,

war, mit ihm, nicht mehr Start.

Im Gegenteil, nach scharfem Trinken,

tat er auch schon etwas hinken,

dachte zurück und stellte fest:

Begleitservice, den brauch ich jetzt!

Für den Grund wollen wir verweisen,

auf ein Malheure an den Geleisen.

Denn diese harmlos schein’den Schwell’n,

tun ihm schon mal ein Beinchen stell’n.

Ja, an den Schienen, müsst ihr wissen,

hat er sich nüchtern schon geschmissen.

Was würd er da für Sachen machen,

jetzt, so voll wie 2 Kasachen?!

So ging es los… Kaum hingestellt,

verschwamm vor ihm die bunte Welt,

sodass dann, nach nur wenig Schritten,

Morberts Sinne heftig litten.

Statt Tristin also zu beschützen,

musste sie ihn fast noch stützen…

Doch Morbert hielt sein Gleichgewicht.

Zu Zwischenfällen kam es nicht.

– Dank der Eskorte, keine Frage.

Und doch war anders nun sich die Lage.

Denn am Ziel war unser Morbert,

mit seinem Zustand überfordert.

Denn bist du erstmal breit wie Gräten,

 verändern sich Prioritäten.

So taumelte er, wie ‘ne Boje,

statt zu den Tieren, Richtung Koje.

Und ließ die Sache mit den Katzen,

mir-nicht-dir-nichts einfach platzen.

Denn nach den leichten Alk-Exzessen,

war die Mission schon lang vergessen.

So tat am Ende die Christin,

ohne Morbert rückwärts zieh’n,

während dieser, fest und tief,

den Schlummer der Besohlten schlief.

Des Rätsels Lösung bleib verborgen,

doch trotzdem schlief er ohne Sorgen.

Denn die Moral ist: Wenig Wissen,

ist oft das beste Ruhekissen!

 

Belgischer Berserker

 

Als nächstes kommt ‘ne Kurzgeschicht’,

die ist so richtig lustig nicht.

Es geht dabei um einen Herr,

den nennt man schlicht den Bosnier.

Man weiß, er tanzt ‘ne flotte Sohle,

und macht mit Rinderzüchten Kohle.

Für letzteres hat er den Riecher,

doch hat er auch noch Federviecher.

Auch die haben als Zweck die Paarung,

denn gern nimmt man sie als Nahrung.

Doch um sich dafür zu bewerben,

muss so ‘n Tier zuvor erst sterben.

Doch Kopf abhau’n wie Ädith Biegel?

Davor schiebt Stäfaan gleich den Riegel!

Was nämlich viel pompöser wär,

ist der Tod durch das Gewehr.

Man meint allmählich, hier im Ort,

ist Tiere umlegen ein Sport.

Doch auch hier war das nicht banal,

die Hinrichtung suboptimal.

Denn dazu sollte heute her,

Stäfaans Spielzeug-Luftgewehr,

mit einer satten Feuerkraft,

die sonst ein Einmachgummi schafft.

Doch die war ohnehin niveaulos,

dank der gewählten Diabolos.

Die tun nun nicht so wirklich lohnen,

denn das sind bess’re Platzpatronen.

Und schlagen durch, wenn ich nicht täusche,

wie feucht gemachte Wattebäusche.

So hörte man die Schüsse krachen.

Die Ente lag, doch wohl vor Lachen.

Und nach 2 Kisten Munition,

war die Aktion auch blanker Hohn!

Denn Stäfaan war vom Laden breit;

das Blei steckte im Federkleid.

Und das Tier, einst braun und heller,

war nun gefleckt wie Straciatella.

Der Bosnier wurd’ auf die Dauer,

dadurch aber ziemlich sauer.

Denn alle Schüsse schlugen fehl.

Die Enten quakten quietschfidel.

Und das vermeintliche Gelächter,

machte Stäfaan jetzt zum Schlächter.

Denn er griff, wie die alten Briten,

nun zu barbarischeren Sitten.

Und wendete sein Luftgewehr…

Prompt quakte keine Ente mehr.

Die wär’n jetzt lieber, ungelogen,

dezent gen Süden abgeflogen.

Denn ihr Spott, der hatte Folgen:

Stäfaan griff zum Flintenkolben,

sprang voran mit Kriegsgeschrei,

auf das Federvieh voll Blei.

Auch mit metallbesetzten Flügeln,

hast du null Chance, bei solchen Prügeln.

So funkte ‘s nun wie einst beim Knieder.

Er knüppelte die Ente nieder.

Obwohl die Gründe für ‘s Misslingen,

nun echt nicht bei dem Vogel hingen…

Die Artgenossen war’n empört.

Noch nie von Tierschutz was gehört?!

Doch alles Quaken half nichts mehr,

beim wildgeword’nen Bosnier…

So brachte er, mit Ach und Krach,

die Tötung unter Dach und Fach.

Und es gab, dank der Gräueltaten,

am Abend doch noch Entenbraten.

Doch hatte Tick, Trick oder Track,

sicher ‘nen faden Beigeschmack.

 

Pustleber Seven

 

In der nächsten Story war es,

der Dezember letzten Jahres.

Und dann, fast auf der ganzen Welt,

der Mensch sich Grünzeug heim hinstellt.

Im Grunde ein bizarrer Brauch,

den rein praktisch keiner braucht.

Trotzdem dürfen wir nicht versäumen,

zu reden von den Weihnachtsbäumen,

und auch von ein paar Gesellen,

die wir nicht explizit vorstellen.

Denn was nun kommt, nicht all’n gefällt,

und auch Straftatbestand enthält.

Drum nennen wir die Kerle blank:

Müdiger, Bene, Thamas, Schalko, Malf, Börg und Prank.

Für sie kommt, gleich nach Vatertagen,

als Highlight nur das Christbaumschlagen.

Doch nicht für Ruhm, Gier, oder Kohle –

nein, zum Gemeindekirchenwohle!

Denn bei klammen Kirchenkassen,

ist nicht dick für Fichten prassen.

In Wäldern, mit und ohne Moos,

gibt ’s die jedoch ganz kostenlos…

Hier komm’ ins Spiel die 7 Elfen,

die Santa nur zu gern aushelfen.

Doch statt den Schlitten mit Rentieren,

nutzen sie die Kraft von Bieren,

und gehen, wie zu Himmelfahrt,

mit Stepel, Brot und Bier zum Start.

Ich sage wohl jetzt nicht zu viel,

mit: Hier ist klar der Weg das Ziel!

Doch würd die Ironie uns quälen.

Wie war Gebot 7? Du sollst nicht stehlen?!

In ‘nem Dezember Morgengrauen,

ging ‘s dennoch los zum Kirchbaumklauen.

Und lustig, auf verschied’nen Pfaden,

mit reichlich Alk und kalten Waden,

traf man auch and’re, die was heben,

im Vatertagsgedanken eben.

So stieß bald uns’re Wandergruppe,

auf ‘ne legale Holzschlagtruppe.

Die Chance wurde prompt genutzt,

und sich – zur Weihnacht – angeputzt.

Denn so ein kleiner Korn mit Bier,

ist gleich Tatendrang hoch 4.

Drum konnten sie nicht lang verweilen,

und wollten schnell das Ziel anpeilen…

In einer nahgeleg’nen Schonung,

wartete schon die Belohnung.

Es wurd ein Schotterweg genommen,

und fast war’n sie auch angekommen,

da sah’n sie plötzlich, gar nicht gerne,

ein Auto ranfahr’n, aus der Ferne.

Synchron senkten sie ihre Mützen,

um so ihr Antlitz zu beschützen,

doch ein Schatten im Gesicht,

macht unverdächtig eher nicht…

Der Fahrer ahnte: Wie die eiern,

woll’n die doch irgendwas verschleiern.

Mit wachem Auge merkt‘ er schnell,

das hier wirkt sehr professionell.

Mit Zweifeln, doch mit Fuß aus Blei,

fuhr er mit seinem Jeep vorbei.

Kaum war das Gefährt verschwunden,

da starteten Verhandlungsrunden:

„Der hat uns doch jetzt voll gesehen!

Lass uns lieber heime gehen!“

„Das wird mir langsam auch zu heiß!“

„Ach, erzählt doch keinen Scheiß!

Was soll der schon hier draußen machen,

außer sich auch ‘n Baum anlachen?!“

So wurd‘ bald trefflich diskutiert,

sicher auch „bierphilosophiert“,

als ob da noch die Wahl bestünde.

Wir vermuten and’re Gründe.

Denn mancher Knochen ist schon alt,

und schafft es selten in den Wald.

–Maximal 2x pro Jahr,

ist zumutbar die Höllenqual.

So hieß es, einmal angekommen:

Jetzt wird hier auch was mitgenommen!

Ab da ging ’s schnell: Zwei von den Grau’n

überwanden nun den Zaun.

Dann hörte man nur noch wie ‘s kracht,

schon war ‘ne Fichte umgemacht.

Der Baum fiel, alle freuten sich,

doch lange hielt die Freude nicht!

Denn wie schafft man so ‘nen Baum,

zurück über den Schonungszaun?

Ich werdet sagen: Das Problem,

konnte man ja kommen seh’n.

Das stimmt, doch ich stell nochmal klar,

dass Alkohol im Spiele war!

Auch wenn der Bärenkräfte gibt,

besiegt er doch nicht die Physik!

Doch was kann er besonders gut?

Er fördert die Zerstörungswut!

Hantiert man mal mit scharfen Waffen,

kann man auch gleich ’nen Durchgang schaffen!

Kurzum: Der Zaun wurd‘ auch noch Brei,

dafür war der Fluchtweg frei!

Alles gut, könnt man jetzt meinen.

Das würde ich dann mal verneinen…

Denn plötzlich kam, vom Waldesrand,

ein Brummen – und das war bekannt.

Da wurden 7 auf ‘nen Streich,

in Sekunden kreidebleich…

Es bog um ‘s Eck der kleine Jeep,

nur, dass der diesmal stehen bleib.

– Am Lenkrad, klar, derselbe Mann,

denn der nahm, nach vorhin, wohl an:

Zum Aprés-Ski sind die nicht hier,

trotz Rucksäcken und Flaschenbier,

und dacht‘ dabei an letztes Jahr,

als in Schonung Lücke war.

Er ahnt‘: Die 7 sind nicht bieder,

und sägen „alle Jahre wieder“.

Und drehte, nach ’ner halben Stunde,

d‘rum vorsichtshalber noch ’ne Runde.

Doch was er nun bekam zu seh’n,

ließ seine Kiefer offen steh’n.

Denn mit dem Bild vor kurzer Zeit,

hatte das wenig Ähnlichkeit.

Der Wald sah aus, grad noch behütet,

als hätten Wildschweine gewütet.

Im Zaun ’ne Schneise, Grün verschandet,

als wär ’ne Chesna notgelandet!

Und drum-herum ’ne Horde steht,

wie Kakerlaken, wenn das Licht angeht.

Denn nach dem Anblick vom Geviert,

war‘n die noch paralysiert.

Doch wenn sich dann ein Dieb besinnt,

schaut er, dass er Land gewinnt.

Die Fichte landete im Graben,

und türmen wollten uns’re Knaben.

Dem Börg liegt sowas aber fern,

denn er redet ja so gern!

Dass der Besitzer vor ihm stand,

war ihm leider nicht bekannt.

Und selbst wenn, man sich deutlich fragt,

was es zu diskutieren gab.

Ich mein, da lag ja nun der Baum,

kurz vor ’nem umgemähten Zaun.

Noch ein Idyll‘ vor einer Weile.

Nun 7 Mann darin – und Beile!

Hätt’ man ein Foto so geschossen…

Beweisführung wär’ abgeschlossen!

So tat sich Börg auch tapfer winden,

zuerst wohl nur um Zeit zu schinden.

„Das konnte ja nun keiner ahnen,

dass wir hier ’ne Schonung haben?

Und außerdem tun wir nur sägen,

wie uns’re anderen Kollegen…“

Er meinte damit die Genossen,

mit den’ sie sich vorhin begossen.

Und das vielleicht nur ganz banal…

– Die Wirkung war phänomenal!

Denn plötzlich war der Herr nun sauer,

auf die legalen Holzabbauer.

Und lief, voll Wut, durch Tann’ und Buchen,

um dort den Auslöser zu suchen.

Das kam natürlich wie bestellt,

die Diebe gaben Fersengeld,

und machten sich, wie 7 Zwerge,

schleunigst über alle Berge…

Die Flucht gelang. Was keiner ahnte,

die Story hatte ‘ne Pointe.

Der Mann kam nämlich schnell zur Kenntnis:

Hier gab es wohl ein Missverständnis.

Denn die wack’ren Fällerleute,

machten ganz legale Beute.

Drum fragte er die nette Truppe,

nach dem Kopf der Diebesgruppe.

Und es kam raus, der Herr von eben,

war doch Biemann, Pusteleben!

Da braucht man auch nicht groß zu zucken,

nur schnell ins Telefonbuch gucken.

Als Börg heim, durch die Türe trat,

schellte schon sein Apparat.

Er hielt den Hörer an sein Ohr…

Stellt euch die Überraschung vor!

Denn da sprach, am ander’n Ende,

der gute Mann aus dem Gelände.

Der wollt‘ Vergeltung für das Sägen.

Börg wurde nicht einmal verlegen.

Denn er ist Meister der Verteidigung,

durch außergerichtliche Einigung.

Und reiche Ernten und Konserven,

verschaffen hier auch starke Nerven.

So würde es uns nicht verdutzen,

würd‘ Börg bekannte Gaben nutzen.

Ein hausgemachtes Wurstpaket,

hat schon so einiges gedreht.

Auch Eierpacken, frisch vom Land,

werden selten nur verkannt…

So wurd‘ sich schließlich auch geeinigt.

Die Sache war also bereinigt,

sodass man theoretisch dann,

den Baum ja hol’n und aufstell’n kann.

Doch, in der Kirche, wohl durch ’s beten,

war schon ein Wunder eingetreten.

In Zwischenzeit stand vor ’m Altar,

nämlich ein and’res Exemplar!

Zur Weihnachtspredigt ha‘m 7,

den Raubbau so umsonst betrieben.

Doch wenn er uns etwas beschert,

war es die Sache immer wert.

Drum will ich auch nichts weiter hören,

von Bäumen und Natur zerstören.

Denn schützen sie zahllose vor Vernichtung,

mit Hilfe der Krombacher-Regenwald-Stiftung!

Und für die Zukunft wär’ für das Septett,

doch auch ein Bandenname nett.

In der Tradition von Ocean’s Eleven,

dachte ich so an: Pustleber Seven!

 

Eintagsfliege

 

„Vater werden ist nicht schwer,

Vater sein, dagegen sehr!“

Das wussten schon die Urgroßväter.

Der eine merkt’s gleich, der andere später.

Und hier knüpft noch ein Sprüchlein an.

Auch das kennt wirklich Jedermann:

„Das Schicksal holt dich immer ein!“,

weiß auch Katthias Senneckenstein.

Denn kurz vor seiner Traumhochzeit,

war Tag für ’n Offenbarungseid.

Egal wie gut man was versteckt,

es kommt der Bumerang-Effekt.

Und der Entdecker dies’ Mal war,

Drigitte, die ihn einst gebar…

An einem Tag, nicht allzu fern,

war sie allein heim auf dem Schern.

Nichts deutet auf Desaströses,

sie ahnte wirklich gar nichts Böses.

Da klingelte, in schrillem Ton,

das vergessene Telefon vom Sohn.

Drigitte nahm ab, sprach „Senneckenstein!“

Es könnte ja was Wicht’ges sein.

Doch wie ihr gleich seht, ihr Lieben,

war „wichtig“ sehr weit untertrieben.

Denn meldete sich ‘ne Madame,

die wollte dringend Fliege ha‘m.

Das war der Ditte dubios.

Was will die fremde Frau denn bloß?

Sie klingt zwar nicht besonders nett,

doch noch recht jung, vielleicht adrett…

So kurz vor dem Hochzeitstag,

ist es wohl besser, wenn ich frag.

„Katthias ist weg, ich Mutter im Team,

und welche Verbindung ha’m Sie so zu ihm?“

Da sagte sie der Frau vom Schern:

„Wir hatten uns vor Jahren gern.

Viel war es nicht, doch kurz und heftig.

Die Tochter ist jetzt 11 und kräftig!“

Mehr als ein ungläubiges „Bitte?!“,

kam da nicht mehr von Drigitte.

„Und Sie sind dann wohl die Oma?!“

Drigitte, die stand kurz vor ‘m Koma.

Bildlich am Arm schon fast ‘nen Tropf,

ging’n 1000 Sachen durch den Kopf.

Erst wohl: Trau niemals solchen Frau’n!

Dann: Katthias ist das zuzutrau’n!

So stammelt sie nun: „Int’ressant,

das war mir so noch nicht bekannt.

Ich klär das dann gleich mit dem Mann,

er ruft Sie später wieder an.“

Nach dem Schock ist ein mancher wohl,

reif für starken Alkohol.

Doch für Drigitte hätt ‘s getan,

eh’r Valium und Baldrian.

So tigerte sie wild umher,

mit wirrem Kopf und Herzen schwer,

bis dann Katthias kam nach Haus.

Jetzt quetschte sie ihn richtig aus:

„Du bist Vater? Seit 11 Jahren?!

Die kann ja schon bald Auto fahren!

Und hast ‘s verheimlicht, die lange Zeit?!“

Fliege sagte: „Stimmt soweit!

Ich glaub jetzt ist Zeit, das ich was berichte.“

Es folgt nun die 12-Jahr-Geschichte:

Katthias war jung und auf seinen Wegen,

zum Feiern im Eichsfeld auch zugegen.

Ein Kreis, den man katholisch nennt,

doch auch hier gibt ‘s den ‘One-Night-Stand‘!

Denn scheinen Mädels dort sehr fromm,

ist ihn’n ein Quickie auch willkomm‘.

Nicht falsch versteh‘n, wir wollen nicht klagen,

auch Fliege tat nicht 2x fragen.

Und so ging ‘s munter mal drauf los.

Im Eichsfeld ist der Glaube groß…

Denn kritisch, wenn man in dem Moment,

die Relevanz der Verhütung verkennt.

Jung und benebelt von Hormonen,

fließt Blut, statt im Hirn, in ander‘n Regionen.

Und nach dem Akt, macht nicht nur die Fliege,

gern unvermittelt und zügig die Biege.

Doch wo geht Kindermachen und –kriegen,

denn bitte schneller als bei Fliegen?

Erstmal egal, denn, alles in allem,

hat Katthias der Abend doch ganz gut gefallen.

Von der Befruchtung konnt‘ er gar nix wissen,

es folgten 4 Jahre hinter Kulissen.

Denn diese Katholiken-Maus,

hatte ‘nen Macker, und trickste den aus!

Es scheint, laut unser’m Bibeltest,

das Mädel nicht sehr bibelfest…

Untreue ‘ne Sünde, und sollt‘ mich nicht trügen,

gibt ‘s auch ‘n Gebot: „Du sollst nicht lügen!“

Ihr jedenfalls war ‘s einerlei,

mit dem Kuckucks-Fliegen-Ei.

Ein Paar unter so Sternen schreit,

jedoch nach kleiner Halbwertszeit.

Denn ein solides Fundament,

man diese Kleinigkeit nicht nennt.

Und so kam schließlich auch die Stunde,

als sie ihn anschrie: „Ey, du Kunde,

verpiss dich endlich, dummer Wicht!

PS.: Ach ja, ein Kind hast du nicht!“

Das ließ der sich nicht 2x sagen,

war fort und wieder frei von Plagen.

Doch stellte sich die Frage bald:

Wer zahlt denn nun den Unterhalt?

Die nächste Sünde ha’m wir hier,

wer kennt sie nicht, es ist die Gier!

„Ob ich wohl die Kohle kriege,

von der netten Eintagsfliege?“

Doch wasserdicht muss alles sein…

Rechtskräftig auch noch – das wär fein.

Gesagt – getan, und kurzerhand,

wurden Briefe ausgesandt,

und am Schluss vom Hin und Her,

bekam dann Fliege so ’n Couvert.

Was ging ihm da wohl durch die Platte,

als er den Brief im Kasten hatte?

Ein simpler Ausdruck wie ‘verdammt‘,

reicht nicht bei so ‘nem Schriebs vom Amt.

Denn dieses dicke Manifest,

war’n Aufruf zum Erzeugertest.

Und sowas, auch noch angewiesen,

kann einem echt den Tag vermiesen.

Er las, es fror die Fratze ein,

und Katthias dacht‘: Ich dummes Schwein!

Von nun an nur noch One-Night-Stand,

wenn keiner meinen Namen kennt!

Jetzt will die mich hier echt erpressen?!

Ich hatte das doch schon vergessen!

Doch, was sollt er tun? Er fügt sich.

Und das Mädel, das vergnügt sich.

Denn kurz d’rauf kam ein zweiter Brief,

bei dem ‘s kalt über ‘n Rücken lief:

„Zahl‘n Sie Betrag X, und das recht pronto,

umgehend auf dieses Konto…

Wir danken im Voraus, für echt jeden Cent,

Damit sind sie Vater, zu 99 Prozent!“

4 Jahre nachzahl’n auf ‘nen Schlag,

niemals vergisst man diesen Tag!

Und ab da wurd‘ auf dem Konto Platz,

an jedem 15. des Monats.

So zogen 7 Jahr‘ ins Land,

in Armut, Angst, doch unerkannt.

Bis schließlich dann, in dem August,

er endlich doch zur Beichte musst‘.

Und positiv war ‘s auch, ganz klar,

weil das noch vor der Hochzeit war…

Nun Fliege, was gibt ‘s noch zu reden?

Das passiert ja wirklich jedem!

Drum bohren wir jetzt weiter nicht,

und preisen dich als vorbildlich.

Denn niemals gab ‘s im ersten Jahr,

nachdem er nicht mehr Bursche war,

‘nen Pastor in der Kirmeszeitung.

Und das mit derlei Vorbereitung!

Könnt‘ meinen das war abgekartet,

und du hast Jahre drauf gewartet.

 

Kleinanzeigen

War meinem Neffen nach der letzten Kirmes so sauer, dass er mich für die Kleinanzeigen verpfiffen hat, dass er mich vorrübergehend wieder mit „Onkel Kachim“ ansprechen musste.

Gez.: Kachim Föhn

 

„Wie? Das ist Osse? Ich dachte, der hat viel mehr Schamhaare!“

Gez.: Carodine Fendler, als Reaktion auf eine MMS zum Kirmesfrühschoppen 2011

 

„Wollte nur horchen, ob du noch auf dem Sportplatz bist, oder schon wieder irgendwo besoffen im Graben liegst.“

Gez.: Elfliede Beinecke, zu ihrem 34-jährigen Sohn David, ebenfalls beim Frühschoppen

Haben das Kunststück vollbracht, den ganzen Weg von Skandinavien bis nach Pustleben ohne voll funktionsfähige Kupplung zu fahren!

Gez.: Familie Zrocke

 

Wer wäre wohl besser geeignet, um meine Hühner entgegen zu nehmen als: Der Fuchs!

Gez.: Börg Biemann

 

Habe nach ca. 25 Jahren und 950.000 gefahrenen Kilometern nun endlich ein neues Firmenauto. Ich bin eben eine treue Seele… Bis, dass der TÜV uns scheidet!

Gez.: Dietnar „Elektro“- Gall

 

War ’ne super Stimmung beim DfB-Pokalfinale im Anglerheim … Bei mir!

Gez.: einziger BVB-Fan Kreter Pause

Bin schon wieder in Tumulte geraten, als in London eine Horde Männer in Miniröcken gegen eine Misswahl demonstrierte.

Gez.: Solker Verfling

 

Wollt ihr Felgen glühen seh’n,

müsst ihr zu unser’m Osterfeuer geh’n!

Gez.: Original Pustleber Kirmesburschen

 

Möchten hiermit alle Pustleber zur nächsten Fuchsjagd im Böge einladen. Die 2012 mit unseren Hunden war leider nicht erfolgreich.

Gez.: Haik Mendrich und Geckard Grobiahn

 

Weil bei meinem Gewinnspiel im „Offenen Kanal Nordhausen“ keiner anrief, verlieh ich den Preis einem gewissen Fritze Schwarz!

Gez.: Sobias Torgatz

Habe den Begriff „Tropf“ ad absurdum geführt. Als ich im Krankenhaus nämlich an so einem hing, stellte ich den Durchlaufregler selbst auf „Druckbetankung“, sodass der Tropf, statt nach 4h, schon nach einer 1/2h leer war.

Gez.: Ticki Pschepe

 

Es reicht nicht, dass unsere Kinder unter Honigs Planwagen rauchen. Jetzt haben die auch noch Luken und Ausgucke in die 1.500€-Plane geschnitten, damit der Rauch abzieht.

Gez.: Familien Nuck und Licodemus

 

Wo ist Anke?

Gez.: Harsten Kuke

 

Wo ist Luca Toni?

Gez.: Der Fuchs

’Ne ungünstige Sache ist, wenn man zur Hochzeit den Brautstrauß vergisst!

Gez.: Geike (neu) Hüntzel

 

Pille-Palle! Wir haben nach unserem Kirmes-Rundgang 2011, zwei besoffene Menschen auf unserem Wagen vergessen, nachdem wir ihn wieder in die Scheune geschoben hatten.

Gez.: Oberdorfer Kirmesburschen

 

Schafft euch gute Elementarversicherungen an! Nach der letzten Überschwemmung habe ich es geschafft, alle Schäden zu beheben und meine neue Fassade zu machen. Darüber hinaus besitzen wir nun einen Pool, ein neues Auto, und meine Frau konnte im Getränkemarkt aufhören!

Gez.: Börg Graun

Schämen uns für unsere Enkel! Die wollten nämlich zum Frühschoppen in Großlohra, aber es war nur Gottesdienst. Das, und auch unsere Anwesenheit, hielt die Kerle aber nicht davon ab sich zu besaufen und sogar noch beim Kinderschminken bemalen zu lassen. Wir möchten so etwas nie wieder erleben!

Gez.: Ruthchen Föhn und Hildchen Bissmann

 

Suche dringend ein Navigationssystem, denn hab mich bei meiner Urlaubsfahrt satte 250km verfahren und kam irgendwo bei HH raus.

Gez.: Berufskraftfahrer Saik Meja

 

Mein Schneider hat sich bei meiner maßgefertigten Hochzeitshose etwas vertan. Nun habe ich die teuerste 7/8-Hose der Welt.

Gez.: Katthias Senneckenstein

Flaggen hissen ist nicht so einfach. Nicht, dass eine Schalke-Fahne schon schlimm genug wäre, nein, eine verkehrt herum aufgehängte Deutschland-Flagge ist besser!

Gez.: Börg Niemann

 

Habe versucht den Kirmesburschen VIP-Karten zu beschaffen. Es stellte sich aber heraus, dass „VIP“ in diesem Fall für „Völlig irrelevante Penner“ stand, und die Jungs doch nicht umsonst saufen konnten.

Gez.: Katthias Senneckenstein

 

Letztens rief mich gegen halb 6 ein Sicherheitsdienst an. Ich solle doch bitte meinen Sohn aus der Berufsschule holen. Er hätte dort schon alles voll gebrochen.

Gez.: Schmark Midt

Werde zukünftig nur noch mit voller Rüstung und Helm ausreiten, damit ich mir nicht wieder an irgendwelchem Gestrüpp meine Glatze zerkratze.

Gez.: „Der rote Ritter“ Rerd von Gissmann

 

Schluss

 

So liebe Leute, die Kirmes ist jetzt aus,

obwohl wir noch lang nicht gehen nach Haus.

Ich hoffe ihr konntet ein wenig lachen,

und macht bitte weiter so dumme Sachen!

So lasset uns beten:

Vater Wirt, der Du bist in der Kneipe,

geheiligt werde dein Bier,

das Du empfangen von der Brauerei,

welches gelitten unter

dem Schaukeln des Bierwagens,

sitzest zur Rechten des Kutschers.

Von Dir wird es kommen,

um zu strömen in unsere durstigen Kehlen.

Und führe uns nicht in Versuchung

nach Hause zu gehen,

sondern erlöse uns von den Weibern

und vergiss uns unsere Schulden,

wie auch wir vergessen unsere Gelder.

So lasset uns Weitersaufen in Seeligkeit,

bis in alle Ewigkeit.

-

Nun gehet hin in Frieden:

Der Hutmacher behüte euch,

der Scheffeldrescher dresche euch,

der Kneiper kneipe euch,

der Schirmmacher beschirme euch,

Lance Armstrong dope euch,

der Hund hebe sein Bein über euch

und sei Euch gnädig.

Und der Alkoholrausch,

der größer ist als jede Vernunft,

gebe euch ewigen Frieden.

-

Amen!

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