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Anfang

So schnell verging ein ganzes Jahr,

und schon steh ich wieder da,

und muss die schwere Bürde tragen,

einen Toten zu beklagen.

-

Dies’mal ist ’s ein Protestant,

getötet durch des Staates Hand.

Grundlos starb er – ohne Not,

für Alkohol den Heldentod.

Seit stolz auf ihn und denkt daran,

er hat auch was davon der Mann:

Ein Platz im Paradies ist sicher -

Dort sitzt er jetzt und trinkt sein Licher.

-

Bevor wir die Kirmes zu Grabe tragen,

lasst mir vorher noch schnell sagen,

was in diesem Kirmesjahr,

bei uns im Örtchen so los war.

-

Wer absolut keinen Spaß versteht,

für den ist is besser wenn er geht.

An alle andaren: Bleibt noch hier,

und trinkt noch vom Pustleber Bier!

Das Schaumbad

Falls irgendeiner nachfragt –

wir beginnen mit `nem Nachtrag:

Es war in einem fernen Land,

dass auch wird Mecklenburg genannt.

Dort gibt es eine Seenplatte,

die Sp. nie gesehen hatte.

Darum war das Plätzchen dort

hervorragend als Urlaubsort.

Und so dachte sich René:

„Das ist der Ort an den ich geh’!“

Nach kurzer Planung, ohne Witz,

begann der Trip an die Müritz.

’Ne Region, die aus Sp.’ns Sicht,

durch Stille und Natur besticht.

Denn nach ’ner Fahrt mit Kind und Kegel,

und entsprechendem Lärmpegel,

war’n der Eltern Köpfe rötlich –

deshalb war die Ruhe nötig.

-

Ja, Kinder geh’n auf die Geduld,

doch daran ist man selber Schuld.

Doch Urlaubsnachbarn nebenan

kotzen einen auch mal an.

Um diesen Faktor umzunieten,

kann man ein Bungalowchen mieten.

Spießens ließen die Brieftasche bluten

und nahmen sich ’n richtig guten.

Lange Rede, kurzer Sinn:

Da war auch’n Whirlpool drin!

Und, man sollte es kaum glauben,

auch so was kann die Nerven rauben.

Denn so ein Ding, groß oder klein,

hat nicht jedes Eigenheim.

Und selt’ne Sachen, ja die ha’m,

auf Kinder ’n besondern Charme.

Ohne groß zu lamentier’n

woll’n sie sowas ausprobier’n.

-

Wasser wurde eingelassen,

was dann geschah ist nicht zu fassen…

… Für so ’n Whirlpool gibt es auch

´ne Anweisung für den Gebrauch.

Und in der stand sicher drin,

dass Schaumbäder nicht ratsam sin’.

Doch das weiß von uns fast keiner,

auch nicht von den Sp.’s einer.

Denn René und Ina ließen

AVONs „Pearly Peach“ reinfließen.

Und damit das nicht verpufft,

`ne halbe Flasche von dem Duft.

Bis zum Anschlag voll gelassen

wurd’ der Pool mit Wassermassen.

Derweil die Töchter reinplatziert,

der ‚Blubbermodus’ aktiviert,

betätigt wurde der Knopf „Start“ -

kurz d’rauf begann die wilde Fahrt.

Der 15-minütige Dauerbetrieb

begann mit einem: ‚Piep, piep, piep!’ –

und wie in Sp.’s kühnsten Träumen,

begann der Whirlpool an zu schäumen.

Anfangs fand’s René noch lustig:

„Dass das ’n bisschen schäumt –

das wusst’ ich!

Und ein wenig Schaum beim Baden,

kann ja wirklich keinem schaden.“

Doch der Pegel stieg so stark,

wie ’n Wertpapier am Aktienmarkt.

Und schon nach wenigen Sekunden,

war’n die Töchter fast verschwunden.

Ina wurde angst und bange:

„Warum schäumt denn das Ding so lange?“

Jetzt war’s nicht mehr einerlei –

Das Zeug war wie der süße Brei.

Und die Kinder wurden bleich:

„Papi, wir ertrinken gleich!“

Was musste also nun passieren?

Flutopfer evakuieren!

Dann wurd’ der Whirlpool ausgemacht –

Das wird helfen! … Falsch gedacht!!!

Durch einfaches Programm beendet

war die Flut nicht abzuwenden!

Ist das Ding erst eingestellt,

gibt es nix was es noch hält.

Der Schaum, der expandierte weiter,

und so wurde ’s richtig heiter.

Das Zeug kam jetzt von überall

und René dacht’: „Ich krieg ’n Knall!“

Schon sprang er los, wie vor ihm Keiner,

auf der Suche nach ’nem Eimer.

Derweil füllte sich der Raum

weiter mit der Wand aus Schaum.

Nun wurd’ vor ’m Haus, für die Passanten,

das Schauspiel auch zum int’ressanten.

-

’Ne Haustür wurde aufgetreten

und sie dachten sich: ‚Was geht’n?’

Denn wie Speedy, die kleine Maus,

huschte einer rein und raus,

mit ’nem Eimer in der Hand,

der Inhalt sah so aus wie Schmand.

Diese weiße Flüssigkeit

kippte er vor ’m Hause breit…

-

Keine Ahnung ob wer zählte,

wie lange er sich da so abquälte,

denn sicher sah Renés Bemühung

aus wie eine Brandschutzübung.

Doch, und da gibt’s kein Vertun,

mit Feuer hatte ’s nix zu tun.

Vor ’m Haus der Platz, der wurde bald,

weißer als ein Winterwald.

Und dabei spielte Renè die Rolle

von der Wetterfee Frau Holle.

Da konnt’ der Schaum durch ’s Hause fliegen,

Sp.er war nicht tot zu kriegen.

Verdient hätt’ er nicht nur 1 Bienchen –

Er war wie’s Duracell-Kaninchen.

Kraftvoll, schnell – wie ’n junger Hüpfer,

und durchgeschwitzt bis auf den Schlüpfer,

schöpfte er das „weiße Meer“

nach und nach vollkommen leer.

Beseitigt wurd’, nach kurzer Zeit,

dann noch die Restfeuchtigkeit.

So kam bei diesem Whirlpool-Baden,

kein Ding und kein Mensch zu schaden…

-

Und man kann ja allen Dingen

etwas Gutes abgewinnen –

deshalb zum Schluss ’ne Garantie:

So gut roch das Haus noch nie!

Die Waschkatze

Guten Tag Ihr lieben Leute,

ich muss euch was erzählen heute.

Denn mir liegt was auf der Seele,

mit dem ich mich schon lange quäle.

Drum hört mir zu, als Therapie -

Sonst verarbeit’ ich das nie.

Aber sicher wollt Ihr gern,

mich ja erstmal kennenlern’.

So 100 Meter weit von hier,

seid Ihr schon zu Haus bei mir.

-Ihr müsst also nicht lange geh’n

zur S.-straße 10.

Und wer nicht kommt aus Buxtehude

weiß, da steht die Sie.-Bude.

Ich selbst bin noch nicht sehr groß –

so 30 Zentimeter bloß.

Alt bin ich auch erst 2 Jahre,

und hab doch schon graue Haare.

Mein Name ist Billy,

Zorro heißt mein Vater.

Wer ’s noch nicht weiß -

Ich bin ein Kater!

-

Der Einleitung sei´s nun genug,

lasst Euch erzähl´n was sich zutrug:

So um den 9. März herum,

macht’ ich ’ne Nachtwanderung.

Kollegen treffen, Mäuse jagen,

macht müde – könnt Ihr jeden fragen.

Und nach dieser langen Nacht

kam ich zurück erst früh um 8.

„Jetzt ruh’ ich mich erstmal aus.“,

dachte ich und schlich um ’s Haus.

Es prasselte der Regen schwer,

so musst’ was Überdachtes her.

Nass war ’s wie an der Côte d’ Azur –

Ich ging durch die erstbeste Tür.

In dem Raum war ’s verboten kalt –

Das spürt’ ich an den Pfoten bald.

Kurz vor mir sah ich einen Platz,

da sprang ich hin mit einem Satz.

Die weiße Kiste mit 8 Ecken –

da wollt ich mich gern verstecken.

Denn darin lag, in vielen Farben,

was Menschen anstatt Fell an haben.

-

Der Zugang wurde leicht gemacht,

durch einen runden Einstiegsschacht.

So kletterte behänd’ ich rein –

Es war zu schön um wahr zu sein.

„Hier ist was faul.“, dacht’ ich mir gleich.

Doch das war so traumhaft weich…

Wo war ich nur? Ihr kennt es alle!

Von da an kannt’ ich ’s nur als Falle.

Im Nachhinein da sag ich: „Leider,

legt’ ich mich trotzdem in die Kleider.“

Ich hatte einen tollen Schlaf,

doch kurz drauf folgte schon die Straf’.

-

Mit dem Kopf in meinem Nacken,

weckte mich ein lautes Klacken.

Ausgeschlafen war ich schon,

doch was war das für ein Ton?

Ach egal, ich war gut drauf,

so brach ich nach draußen auf.

Denn es war schon spät, bei Leibe,

plötzlich prallt’ ich vor ’ne Scheibe.

Da beschlich mich ein Verdacht:

Die Luke hat wer zugemacht!

Jetzt war ich nicht mehr froh und munter -

es lief mir kalt den Rücken runter.

Erst kam die Einsicht, dann wurd’ mir bang,

ich war in Siegels Buntwaschgang.

Doch durch die Scheibe, leicht verschwommen,

sah ich Oma Edith kommen.

Glück gehabt! Ich bin gerettet!

Kurz später war ich eher geplättet.

Denn trotz Kratzen und Miauen,

wollte sie nicht zu mir schauen.

Ich konnt’ mich nicht bemerkbar machen,

jetzt hörte ich es auch noch krachen.

Dann verging mir Hör’n und Seh’n,

als die Sachen anfingen

sich um mich zu dreh’n.

Erst nur leicht von rechts nach links –

da war ich noch guter Dings.

Doch schon kurz drauf dreht’ ich mich gute

50 Umdrehungen pro Minute!

Ich war nun endgültig verloren –

Wäsche flog mir um die Ohren.

Und zu allem Überfluss,

begann jetzt H2O Einschuss.

Das Zeug ist nur verführerisch,

für die Spezies KatzenFISCH!

Mein Magen war jetzt schon sehr flau,

doch dann kam der Supergau:

Denn der Feinspüler von Perwoll

machte das Maß übervoll.

Ich nahm ’nen Hieb davon oral

und erbrach mich viele Mal’.

Ich sag euch eins: Nicht nur für Katzen,

ist das ’ne scheiß Art abzukratzen.

Und immer noch, o–je–mi–ne,

wurd’ ich geschleudert mit 8 G.

So dreht ich mich ’ne Viertelstunde,

immer wieder meine Runde.

Ich roch zwar gut, doch ungelogen,

meine Hoffnung war verflogen.

-

Doch dann hört’ ich wie Egon redet:

„Seit wann wäschst du Katzen, Edith?“

Mit meinem letzten der 9 Leben,

sah er mich an der Scheibe kleben.

Edith zerrte nun wie dumm,

an der Einstiegstüre rum.

Doch bei hohem Wasserstand,

geht das Ding nicht auf per Hand.

Damit nicht raus läuft von der Plärre,

aktiviert sich da ’ne Sperre.

Dann prallte mir ein Hosenknopf

ziemlich heftig vor den Kopf.

Kurz dacht’ ich mir noch: „Ich spinne!“

Und dann schwanden mir die Sinne.

Doch das Gute daran war,

ich nahm jetzt vieles nicht mehr wahr.

Mein Leben war nicht vertan,

denn Egon hatte einen Plan –

so wie bei der Olsenbande,

so was gibt ’s auch hier zu Lande.

Er schob Maschine mit mir rum,

löste dann die Sicherung,

und hob mich aus der Folterkammer –

zu Ende war der Katzenjammer.

-

Doch noch war mir nicht nach feiern –

schließlich war ich noch am Reihern.

So sah ich Flora und die Fauna

für Stunden mit ’nem Schleudertrauma.

Doch egal! – Ich war befreit.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Die Truhe Butter

Jetzt noch ein Exkurs auf den Schern,

denn auch dort treibt man Späße gern.

-

Genau gesagt ging es hoch her,

bei Familie K.

Wenn da mal wer Geburtstag hat,

dann gibt es immer Kuchen satt.

Für jeden Gast ein Blech ist Pflicht,

darunter plant Simone nicht.

Die Folge ist, dass bei so ’m Fest,

stets übrig ist ein großer Rest.

So viel, dass K. allein,

’s nicht kriegen in die Mägen rein.

Drum wurde alles eingefroren –

dafür sind Kühltruh’n ja geboren.

Doch wenig später, also bald -

den Kuchen war noch nicht mal kalt -

kam Regina zu Simone’n,

weil sie ja dort zusammen wohnen.

Sie wollte gern vom Tiefkühlkuchen,

so dies und jenes Stück versuchen.

Simone war ’s natürlich recht,

doch staunte sie kurz d’rauf nicht schlecht,

denn Mutter hatte, kaum zu fassen,

nicht ein paar Stücke tauen lassen.

Nein, sie entfernte die komplette

Tiefkühlkuchenstück-Palette.

So musste, unter Bauchbeschwerden,

das süße Zeug gegessen werden.

Warum wusst’ damals aber keiner

und fragen wollt’ wohl auch nicht einer.

-

Kurz später trat Simone dann,

mal wieder an die Truhe ran.

Sie öffnete recht schnell die Truh’

und kniff sofort die Augen zu.

Denn aus dem Innern, wie konnt’ ’s sein,

blendete sie ein heller Schein.

Darin lagen, und zwar zu Hauf,

Goldstücke mit Kleeblatt drauf.

Nun wurd’ Simone endlich klar,

warum die Räumung nötig war.

So dicht wie Krabben auf ’nem Kutter,

lagerte man hier die Butter.

So viel Gold in einer Box

sieht man sonst nur in Fort Knox.

Reginas Geschichte mit dem Kuchen,

konnt’ man nun unter „Ulk“ verbuchen.

Der Brot- und Butterpreisverlauf,

bewegte sie zum Hamsterkauf.

Wie zur Zeit der Besatzungszonen,

kaufte sie Butter für Generationen.

Man weiß ja nie was noch so kommt,

also handelte sie prompt.

Das and’re Zeug wurd’ kurzerhand

aus der Kühltruhe verbannt.

Zwar ist es jetzt mit Kuchen enge,

doch Butter hat man jede Menge.

(Und eines steht mal fest: Ich denke,

es gibt noch viele solcher Schränke.

Und zwar nicht nur auf dem Schern,

denn auch and’re hamstern gern…)

-

Zum Ende dieser Story naht

abschließend mal ein Zitat:

„Hast du eine Mutter –

Dann hast du immer Butter…“

Nacktbaden

Der Mann, um den ’s als nächstes geht,

gern im Mittelpunkt mal steht.

Drum spielt er gerne mal ein Lied,

weil ihn dabei jeder sieht.

Was ihn noch auszeichnet, das ist,

dass er oft und gerne isst.

Und jetzt schau’n wir mal rund im Saal

und raten alle dann einmal,

wer auf unser’m Kirmesfest

den Stuhl beachtlich ächzen lässt.

Ohne ein Genie zu sein,

fällt da Tobias S. ein!

-

Um körperlich in Form zu bleiben,

tut der nämlich Sport betreiben.

Dass man das schwer glauben kann

ist klar – man sieht es ihm kaum an.

Doch Tobias übt sich immer

passioniert als Freistilschwimmer.

Und das tut er besonders gern

in öffentlichen Gewässern.

So tat er eines Abends brausen,

auf zum Kiesschacht nach Nordhausen.

Doch es war schon spät am Tag,

sodass kaum wer am Ufer lag.

Nur ein Pärchen war im See

und so kam ihm die Idee:

„Heut ist hier eh nicht so viel los –

dann bade ich mal ohne Hos’.“

Gesagt, getan! Aus Obelix

wurde so jetzt „Hosenix“.

Zum ander’n Ufer und zurück

wollt’ er – das ist ein ganzes Stück.

Mit Tiefgang wie Free Willys Bruder,

schwamm er los wie ’n Baywatchluder.

Dabei sein eins noch klargestellt:

er schwimmt in seiner eig’nen Welt.

Überflüssige Körperfunktionen,

schaltet er aus, um Kräfte zu schonen.

Und ist er erst im Wasser drinnen,

tut er das auch mit seinen Sinnen.

Deshalb war ihm wohl nicht bewusst,

wie schnell er diesmal schwimmen musst’,

um möglichst noch zurück zu sein,

bevor die Dunkelheit bricht ein.

-

So wurd’ die Wendemark’ erreicht,

da war die Sicht getrübt schon leicht.

Ein Punkt um sich zu orientieren

war nur noch schwer zu identifizieren.

Doch einen Mann von seiner Statur,

kratzt so was im Geringsten nur.

So wendete er sich verwegen

im Blindflug seinem Ziel entgegen.

Wie ’n U-Boot er sich vorwärts schob,

mit ausgefahr’nem Periskop…

Doch bei dieser Schiffsbaugattung

gehört Sonar zur Grundausstattung.

Das käm’ Tobias auch zu Gute,

denn er kam ab von seiner Route.

Auf Grund der mangelnden Belichtung,

schwamm er in die falsche Richtung.

Sein Rückweg wurde dadurch länger -

und damit auch sein Blickfeld enger.

-

Schon nach Sonnenuntergang

kam er am andern Ufer an.

Doch der Hang vor dem er stand,

war ihm bis jetzt noch unbekannt.

„Verdammt noch mal, wo bin ich bloß?“,

dachte sich Herr Hosenlos.

Das war jetzt ganz besonders dumm -

er war nass und fror unten rum…

Normale Menschen in der Situation,

geben von sich jetzt keinen Ton,

doch zieht dabei ins Kalkül,

ein normaler Mensch hat Schamgefühl.

Tobias aber ist publikumsgeil –

so tat er prompt das Gegenteil.

In den Sinn kam ihm das Paar,

das vorhin noch baden war.

Bevor er den Hang erklimmt, den steilen,

sollten die ihm zur Rettung eilen.

So vernahm man jetzt ’ne Reihe,

aufgebrachter Hilfeschreie.

Doch niemand reagierte drauf,

so musst’ er doch den Hang hinauf.

-

Doch dieser Hang und seine Pisten,

war’n nicht geeignet für Nudisten.

Denn Bataillone Brennnesseln,

taten sich vor den Nackten stell’n.

Und Tobi hatte keinen Schutz,

erst Recht nicht für den Schniedelwutz.

Es war bestimmt ’ne Quälerei,

da durch zu kriechen, unten frei.

Denn ein paar der Brennnesseln,

streiften die pikanten Stell’n.

Schwitzend, fluchend und zerstochen,

kam er so da hochgekrochen.

Wo er war wusst’ er trotzdem nicht,

doch in der Ferne sah er Licht.

Also ging es wieder munter,

den grad erklomm’nen Hang hinunter.

So brannten wieder ein paar Pflanzen,

Tobias eins über den Ranzen.

-

Die Schmerzen wurden immer krasser,

Linderung versprach nur Wasser.

Drum sprang er in den See hinein

und schwamm hin zum hellen Schein,

stieg aus dem H2O mit Müh’

und hatte gleich ein deja vú.

Denn vor ihm, 100 Meter lang,

war wieder ein bewachs’ner Hang.

Das weckte in Tobias Zorn,

denn die Tortur begann von vorn.

Abgekämpft und stark genervt

stieg er hinauf – das zwar verschärft.

Denn es berührten Brennnesseln

mal wieder unsanft seine ‚Schell’n’.

„Au!“, „Ah!“, „Uh!“, „Verdammter Mist!“,

man von Tobias’ Lippen liest.

Und mit den Augen voller Tränen,

tat er sich nach ’ner Hose sehnen.

-

Hier unterbrech’n wir kurz die Reise

und wechseln mal die Ansichtsweise:

Stellt euch mal vor ihr geht spazieren -

um einen Teich wollt ihr flanieren.

Kein Ton ist weit und breit zu hören,

kein Mensch ist da um euch zu stören.

Ja, das ist Idylle pur –

Man fühlt sich fast wie auf ’ner Kur…

Ihr geht noch weiter, seht euch um,

und immer noch ist alles stumm…

Doch dann bleibt ihr plötzlich steh’n –

ihr seht etwas am Ufer geh’n.

Was ist da nur? Ihr könnt ’s nicht nennen.

Im Dunkeln ist nichts zu erkennen.

Irgendein bizarres Ding,

wie aus ’nem Buch von Steven King,

Das Wesen, riesig, feucht und nackt,

und furchteinflößend – das ist Fakt,

kriecht langsam eu’ren Hang hinauf,

schreit dabei manchmal leise auf,

kommt immer weiter auf euch zu…

Da läufst du wie ein Nike-Schuh!

Doch genug von der Geschicht’,

weiter geht ’s mit dem Bericht:

Tobias sah jetzt, gar nicht doof,

kurz vor sich den Scheunenhof.

Den kennt er auch im Dunkeln gut,

weil er da Essen kaufen tut.

Damit wurde ihm auch klar,

wo er los geschwommen war.

Nicht weit von hier, vor ein paar Stunden,

war er gestartet, ohne Wunden.

Doch dort hin tat den Weg verstell’n –

ihr ahnt es schon – die Brennnesseln!

Ein letztes mal war’n sie mit ihm,

ungewollt extrem intim.

Doch kurz vor ihm war ja das Ziel,

drum schmerzte es wohl nicht so viel.

Doch als er angekommen war,

fühlt’ er sich nicht mehr wunderbar.

Jetzt merkte er die Schmerzen wieder –

höllisch brannten seine Glieder.

Das eine tat besonders weh! -

Hier endet seine Odyssee.

-

Und die Moral von der Geschicht’:

Bade ohne Beinkleid nicht!

Stromausfall

Der nächste blonde Herr im Bunde,

ist gut bekannt in dieser Runde.

Am Stammtisch und beim Fische fangen

tut man ihn oft und gern empfangen.

Denn er ist einer dieser Knaben,

die stets für Unfug sind zu haben.

Gewollt oder nicht – das ist egal;

Grund ist wohl Genmaterial.

Denn schon seit Jahren singt man Lieder

über Leute namens Schnieder.

-

Mark hatte nämlich ein Problem,

und das war für ihn unbequem.

Der Strom war häufig weg im Haus,

denn Sicherungen sprangen raus.

Damit das nicht noch mal passiert,

wurd’ ein Fachmann kontaktiert.

Falco, ein Fußballkamerad,

war ’s den Mark um Hilfe bat.

Bei ein paar Bier am Fussballplatz,

hielt man ’nen Elektroschwatz.

Doch vieles war da Mark nicht klar -

er nickte nur und sagte „ja“.

Das blieb auch Falco nicht verborgen,

drum sagte der: „Ich komm mal morgen!“.

Doch mit jedem Bier und Korn,

stieg Marks Selbstvertrau’n enorm.

So tat er auch nach Hause wandern,

und dort kam schließlich eins zum ander’n.

Denn als er da war, angeschwipst,

kriegte er ’s Licht nicht angeknipst.

Da dachte er sich gleich: „Na toll!“

- Jetzt hatte er die Schnauze voll!

Sein alkoholgetrübter Sinn,

sagte: „Du bist der Heimwerker King!“

So tat er sich im Dunkeln tasten,

vor bis an den Sich’rungskasten

und spielte lustig mit den Adern. -

Bald wird er mit dem Schicksal hadern…

-

Ab jetzt könn’n Leute, die ihn kennen,

Mark „400 Volt Mann“ nennen.

Denn jetzt floss Strom mit richtig Power

durch die Kabel in der Mauer.

Doch der Mark – Na hoch die Tassen! -

dachte sich: „Jetzt müsste ’s passen“!

Und so haute er, oh nein,

die Sich’rung krachend wieder rein…

In dem Moment gab ’s einen Hieb,

der durch „Mark und Bein“ sich trieb.

Und bis auf den Schern hinauf,

flackerten Straßenlampen auf…

… In der Sekunde, ohne Witze,

zuckten in dem Haus die Blitze.

So ’n Funkenregen mit Orchester,

gibt es sonst nur zu Silvester.

Obwohl man da Raketen kauft,

war das hier teurer – verlasst euch drauf!

Denn Mark ließ, durch den Alk gehemmt,

die Hausgeräte angeklemmt.

So traf der Strom die Apparate,

mit Wirkung einer Handgranate.

Toaster, Fernseher, Radiowecker,

schmorten nun an ihrem Stecker.

So folgte auf ’nen lauten Knall,

bei Schmi.s ein weit’rer Stromausfall.

Und für dies und das Gerät,

half schließlich nur noch ein Gebet…

-

Zum Abschluss sagen wir dir: Mark,

mach gerne öfter etwas Quark!

Doch das mit der Elektrizität

lass einen machen der ’s versteht.

Schweinenase

Vor dem Verlesen einer Zeitung

ist oft schwer die Vorbereitung.

Mal weiß man nix zu erzählen,

weil die dummen Taten fehlen.

And’rerseits, da gibt es Leute,

die liefern immer fette Beute.

Kein Kirmesblatt seit ew’gen Tagen,

dass nicht tut „Wi.“ in sich tragen.

Ob kurze Story oder lange -

Jörg steht drin – nur keine Bange!

So hat sich Jörg dann auch ’07

gar lustig seine Zeit vertrieben.

-

Mal wieder wollten W.’s schlachten –

Schweinen nach dem Leben trachten.

Die Sau im Stall war bares Geld,

drum wurden Helfer nun bestellt.

Ein Schlachter kam, mit all’ den Sachen,

die so ’nem Tier den Garaus machen.

Dann wurd’ das Schwein hinausgetrieben –

es wär’ viel lieber drin geblieben.

Es merkte wohl, das arme Schwein,

es sollt’ die letzte Reise sein…

Auf Wi.’s Hof sollt’ es verenden,

doch schnell kann sich das Blättchen wenden.

Die Meuchelmörder war’n versammelt,

die Tür zum Stall gekonnt verrammelt.

Eine Möglichkeit zur Flucht,

hat so die Sau umsonst gesucht.

Das Tier saß also in der Falle,

was jetzt passiert, das wisst ihr alle:

Damit die Sache schneller geht,

nimmt man ein Bolzenschussgerät

und brät dem Vieh gekonnt eins über –

das ist dann möglichst schnell hinüber.

Gesagt – getan: Ein Schuss, ein „Pau“ –

Getroffen war die arme Sau!

Darauf folgt, als zweiter Schritt,

in des Schweines Hals ein Schnitt.

Damit danach das Blut nicht klumpt,

nimmt man ein Bein, an dem man pumpt.

Dabei sollt’ man viel Obacht geben,

denn so ein Schwein hat Eigenleben

und kriegt manchmal, im Todeskampf,

einen bösen Wadenkrampf.

Und ein vorbildliches Kampfschwein,

packt in so was mächtig Dampf rein.

-

Wie eine Spezialeinheit,

sprang man nun auf das Tier zu zweit,

und ergriff es an den Beinen –

Jörg war einer von den beiden.

Das Schwein war nun noch mehr in Rage

und trat ihm prompt in die Visage.

Und was ist groß in Jörgs Gesicht?

Jetzt sagt bloß ihr wisst das nicht.

Ich rede von dem Riesenzinken,

wo jegliche Vergleiche hinken.

Jawohl, die angeschoss’ne Sau

trat ihm die Nase königsblau.

So passte sie, in diesem Ton,

zur Schalke-Fanclub-Kollektion.

Für das Schwein war dies’ Ergebnis,

post mortem ein Erfolgserlebnis.

Doch wenn ihr meint jetzt wär’s vorbei,

dann liegt ihr falsch – es folgt Schritt 3!

-

Im Lauf des weit’ren Schlachtgeschehen,

konnt’ Jörg immer schlechter sehen.

Zwar war das Schwein total hinüber,

doch Jörgs Blicke wurden trüber.

Der Tränen wurd’ nun viel vergossen –

nebst Schwein war auch ein Bock geschossen.

Denn jetzt wurd’ auch das Auge blau –

„Mach dich zum Arzt!“, schrie seine Frau.

Um dort zügig dranzukommen,

wurd’ schon so manches mitgenommen.

Hier mal Pralinchen in Schatulle,

da ein Likörchen in der Pulle.

Ob süß, ob fruchtig und zerbrechlich,

egal – auch Ärzte sind bestechlich!

-

Horst W. ist ein weiser Mann,

der aus Erfahrung sprechen kann,

denn auch er trug beim Schlachten schon

so einige Blessur’n davon.

Drum gab er Jörg, weil der so litt,

’nen Korb voll Wurst vom Vorschwein mit.

So ’n Wurstpaket, ganz hausgemacht,

hat manchen Vorteil schon gebracht.

Und ganz besonders in der Stadt –

wo Hausmannskost nicht jeder hat.

Als er nun wollt’ zum Auto geh’n,

da konnt’ er alles doppelt seh’n.

Das ist zwar manchmal gar nicht schlecht,

doch Auto fahren geht nicht recht.

Und schon gab es die nächste Schlappe,

man hatte keine Augenklappe.

Nur Marion, die kramte schon,

ganz tief im Karnevalskarton.

Zum Vorschein kam eine Attrappe –

eine Piratenaugenklappe!

Die trug beim letzten Fasching schon,

der kleine Jonas , W.’s Sohn.

Mit dem Ding auf seiner Nase

und Wurst in Därmen und im Glase -

also dem Besten Zeug vom Schwein,

stieg der Jörg ins Auto ein.

Er war vom Tritt zwar noch benommen,

doch trotzdem ist er angekommen.

Mit Räucherware im Gepäck

kam er sich vor wie Johnny … Depp!

-

Im Wartezimmer – Menschenmassen!

Jörg, er konnte es nicht fassen.

Wieso gab ’s nur so viel’ Leute,

mit Sehproblemen, grade heute?

Die Dame von der Rezeption

bemerkte Jörg von Weitem schon.

Sein Anblick, er war wirklich krass –

zudem war er noch totenblass!

„Was ist mit ihnen denn passiert?

Sie seh’n ja aus wie massakriert!

Beziehungsweise wie gefoltert?

Hat man auf ihrem Schiff gemeutert? J

Und was ha’m sie in der Hand?“

- Der Wursttrick war ihr unbekannt!

Captain Jörg, noch immer bleich,

antwortete darauf gleich:

„Ein Schwein trat mir vor Aug’ und Nas’,

dann schickte mich die Frau zum Arzt.

Nun steh’ ich hier im Wartezimmer,

die Augenschmerzen werden schlimmer,

und vor mir sind noch 20 Leute –

mein Tag wird das nicht mehr heute.

Ich hab’ heut also nix zu lachen –

Kann man denn hier nicht etwas machen?

Mit einem Griff – ja einem raschen,

zog Jörg jetzt Würste aus den Taschen.

Und streckte seine Schlachterester

vor das Gesicht der Krankenschwester.

Hielt sie ihn auch für verrückt,

die Würste hatten sie entzückt.

„Momentchen mal, ich guck’ mal eben.“

Dann ließ sie sich die Fleischwar’n geben.

Denn so ’n Frühstück – das gefällt –

jeder Schwester dieser Welt.

-

Doch dieses Szenario,

kannt’ Jörg durch Horst ja sowieso.

So war er bestens präpariert,

als hätt’ er Wurstwirtschaft studiert.

Der Handel in der Praxis war,

leichter als auf dem Basar.

Und nach der schnellen Übergabe

dieser äußerst heißen Ware,

konnte Jörg kaum zähl’n bis 3,

da sprach die Frau: „Kabine 2!“

So saß er dann, man glaubt es kaum,

als erster im Behandlungsraum.

Die ganze Mannschaft um ihn rannte

als wäre er „El Commandante“!

-

Man sieht: bei Ärzten gibt es schon

Vorzugsbehandlung dank Wurstkorruption.

Reichste was über’n Tresen biste,

flugs ganz oben auf der Liste.

Jörgs ganzer Dank galt Vater Horst,

dem absoluten Herrn der Wurst.

Drum ist auch heute die Moral,

der Geschichte ganz banal:

Tut dir einmal etwas weh,

hilft ’ne Wurst dir von Horst W.!

Kleinanzeigen

Und nun noch ein paar Kleinanzeigen:

Würde wohl in der Wüste auch mit einem vollen Bier verdursten, denn habe das Ding selbst mit einer Zange nicht aufbekommen.

gez.: Otto W.

Habe versucht den Stromzählerablesern weiß zu machen, dass sich durch die Bauarbeiten vor meinem Haus, der Stromzähler dieses Jahr viel schneller gedreht hat als sonst.

gez.: Frau M.

Saß gerade auf dem Klo, als ein Hund mein Geflügel kalt machte. Ich verfolgte ihn sofort mit heruntergelassener Hose und vertrieb ihn.

Aber Federvieh war aber trotzdem hinüber.

gez.: Norbert N.

Wollte am Steinsee Brandrodung betreiben.

Nur doof, dass der Wind drehte und ich damit ein halbes Feld abfackelte.

gez.: Eckard G.

„Drei Rechtschreibfehler in einem Plakat –

das schafft nur wer getrunken hat!“

gez.: Wipperdorfer Karnevalsverein

Wenn man schon die Braut nicht entführen darf,

muss man sich ja irgendwie anders die Zeit vertreiben…

Ich tat das indem ich mein entblößtes Geschlechtsteil fotografierte.

gez.: Mr. X

Möchte an dieser Stelle sagen, dass das Foto, auf Grund des abgebildeten Wildwuchses, nicht von mir sein kann.

gez.: Volker Se.

Meine Vorfahren müssen Fallensteller gewesen sein. Grub nämlich ein Loch für meine Wasserleitung und fing damit einen Pizzaboten.

gez.: Maik S.

Familie K. soll gefälligst ihren Maschen-drahtzaun entfernen, denn durch den wird immer unsere Terrasse nass. Logisch, oder?

gez.: Familie M.

Protestiere gegen das Regime, indem ich die Grünfläche vor meinem Haus nicht mähe.

gez.: Jens R.

Fahre jetzt öfter mit dem Bus.

gez.: René G.

Versendete zu einer Beerdigung aus Versehen eine Karte mit der Aufschrift „Frohes Fest“.

gez.: Horst W.

„Nietete beim Tackertest,

’ne Zeitung auf dem Couchtisch fest!“

gez.: Volker S.

Werde mich zum Kleintierbestatter umschulen lassen.

Erst fror ich meinen verstorbenen Hamster ein

und dann beerdigte ich ihn, komplett mit einer Grableuchte.

gez.: Ronny B.

„Hätten wir Punkte auf dem Haus,

sähe ’s wie in Schlumpfhausen aus!“

gez.: Fam. A.

Verkaufe meinen Körper für einen Kasten Bier.

gez.: Peter Z.

„Während wir beim Karneval stritten,

fiel’n mir aus dem Mund die Dritten.“

gez.: Maik S.

Versuchte den Tank meines alten Autos mit einem Staubsauger leer zu saugen.

Dass der danach extrem nach Benzin stank

gefiel meiner Frau nicht wirklich.

Aber großzügig und uneigennützig wie ich bin,

bekam sie zum Geburtstag einen neuen.

gez.: Jens H.

Wollen diese Saison den Rekord in der Kategorie „gefangene Gegentore“ brechen.

gez.: 1. Männermannschaft

Feierten dieses Jahr das erste Mal Indianerkirmes: Die Indianersiedlung gibt’s ja schon länger, doch ab diesem Jahr feiern wir in einem Zelt und richteten auch das Datum nach dem Kalender der Apachen aus.

gez.: Mittel – und Oberdorfer Kirmesburschen

„Mit dem Bagger, bei meinem Sohn,

kappt’ ich die Leitung vom Telefon.“

gez.: Horst W.

Werde meine Schubkarre und mein Fahrrad vom Schnieder mit 400 Volt aufladen lassen, damit die nicht wieder einfach wer mitnehmen kann.

gez.: Gerd Ri.

Wollen nächstes Jahr den Weltmeistertitel im Paarzeitfahren gewinnen. Und dafür üben wir auch fast täglich.

gez.: Anke A. und Karsten H.

Sind nach wie vor schockiert, dass wir zum Tag der offenen Tür im Krematorium K-rode Kinderbelustigung betreiben sollten.

gez.: Die Kindergärtnerinnen

Habe ein wirksames Mittel zur Fettverbrennung gefunden. Einfach die gewünschte Stelle beim Kochen kurz auf die heiße Herdplatte legen. Bei meinem Bauch hat ’s funktioniert.

gez.: Dietmar K.

Schluss

So liebe Leute, die Kirmes ist jetzt aus,

obwohl wir noch lange nicht gehen nach Haus.

Ich hoffe ihr konntet ein wenig lachen,

und macht bitte weiter so dumme Sachen!

Lasst uns nun beten:

Vater Wirt, der Du bist in der Kneipe,

geheiligt werde dein Bier,

das Du empfangen von der Brauerei,

welches gelitten unter

dem Schaukeln des Bierwagens,

sitzest zur Rechten des Kutschers.

Von Dir wird es kommen,

um zu strömen in unsere durstigen Kehlen.

Und führe uns nicht in Versuchung

nach Hause zu gehen,

sondern erlöse uns von den Weibern

und vergiss unsere Schulden,

wie auch wir vergessen unsere Gelder.

So lasset uns Weitersaufen in Seeligkeit,

bis in alle Ewigkeit.

So gehet hin in Frieden:

Der Hutmacher behüte euch,

der Scheffeldrescher dresche euch,

der Kneiper kneipe euch,

der Schirmmacher beschirme euch,

der Klimawandel erwärme euch,

der Hund hebe sein Bein über euch

und sei Euch gnädig.

Und der Alkoholrausch,

der größer ist als jede Vernunft,

gebe euch ewigen Frieden.

Amen!

Der Gemeinde ist noch bekannt zu geben:
Die Kollekte, welche jetzt gesammelt wird,
dient zur weiteren Verdünnung des Blutes
in den Adern der Kirmesburschen…

 

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